Soziales, Familie und Bildung
Eine sozial ausgewogene und funktionierende Stadtgemeinschaft gehörte bereits bei Gründung der Brucker Bürgervereinigung vor 60 Jahren zu den wichtigsten politischen und gesellschaftlichen Zielen unserer Gruppierung.
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Im Jahr 2016 verabschiedete der Stadtrat die von der BBV maßgeblich mitgestalteten „Leitlinien zur Förderung der Stadtgemeinschaft“. Sie bilden einen verbindlichen Rahmen für Politik, Verwaltung, Organisationen und Bürgerschaft, um Toleranz, Vielfalt und ein demokratisches Miteinander zu stärken. Integration wird dabei umfassend verstanden: Alle Bewohnerinnen und Bewohner sollen sich als Teil der Stadtgemeinschaft fühlen und sich an ihrer Entwicklung beteiligen können.
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Die BBV wird weiterhin Maßnahmen und Aktivitäten anregen und unterstützen, die das Zusammenleben in unserer Stadt fördern. Zu nennen sind u. a. Veranstaltungen der Begegnung oder die vorweihnachtliche „Teilhabehütte“ am Geschwister-Scholl-Platz (hier können sich Vereine, Institutionen und Kirchen präsentieren und ihre jeweiligen Angebote für die Bürgerschaft vorstellen).
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Besonders würdigen und pflegen wollen wir das ehrenamtliche Engagement und die Beteiligung der Vereine, der sozialen Institutionen, der städtischen Beiräte und der unterschiedlichen Religionsgemeinschaften. Als BBV werden wir uns dafür einsetzen, dass das „Fachgremium zur Förderung der Stadtgemeinschaft“ weiter die passenden Rahmenbedingungen vorfindet, um neue Ideen und Aktivitäten entwickeln und umsetzen zu können. Die Menschen sollen Bruck als ihre Heimat empfinden und Solidarität und Demokratie als besondere Werte erkennen.
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Fürstenfeldbruck ist eine familienfreundliche Stadt – und soll es auch bleiben! Bildung und Familie stellen das Fundament für Zusammenhalt, Chancengleichheit und Lebensqualität dar. Als Sachaufwandsträger für fünf Grund- und zwei Mittelschulen hat die Stadt in den vergangenen Jahren gezielt investiert: in Neubauten, Erweiterungen und Sanierungen. Projekte wie die neue Grundschule an der Cerveteristraße oder der Ausbau der Betreuung an der Philipp-Weiß-Grundschule zeigen, dass Fürstenfeldbruck Verantwortung übernimmt. Dabei ist uns wichtig, dass Schulen und ihre Turnhallen nicht nur Orte des Lernens sind, sondern auch Raum für Sport, Musik und soziale Bildung für alle Bürgerinnen und Bürger Fürstenfeldbrucks bieten.
Ebenso positionieren wir uns für die Förderung der Erwachsenenbildung.
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Ab dem Schuljahr 2026/27 wird der bundesweite Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder schrittweise eingeführt und bis zum Schuljahr 2029/30 auf alle Jahrgangsstufen der Grundschule ausgeweitet. Damit stehen die Kommunen vor einer der größten bildungspolitischen Herausforderungen der kommenden Jahre. Für die BBV ist klar: Wir wollen den gesetzlichen Ganztagsanspruch nicht als Pflichtaufgabe verstehen, sondern als Chance, damit Bildung, Betreuung und Familienfreundlichkeit in Fürstenfeldbruck nachhaltig weiterzuentwickeln. Deshalb setzen wir uns für ausreichend Betreuungsplätze, moderne Räumlichkeiten, qualifiziertes Personal und eine verlässliche Planung für Familien ein. Unser Ziel ist ein Ganztagsangebot, das den Bedürfnissen der Kinder gerecht wird, Eltern zuverlässig entlastet und den Schulen die notwendige Planungssicherheit bietet.
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Familien brauchen zudem ein Umfeld, in dem sie sich dauerhaft wohlfühlen können. Dazu gehören bezahlbarer Wohnraum, sichere Schulwege, kurze Strecken zu Schulen und Kitas sowie attraktive Spiel- und Freizeitflächen. Vereine, Ehrenamt sowie Sport- und Kulturangebote leisten in Fürstenfeldbruck einen unverzichtbaren Beitrag zur gesunden Entwicklung unserer Kinder und verdienen deshalb Unterstützung statt unnötig hoher Bürokratiehürden.
Familienfreundliche Kommunalpolitik heißt für die BBV: Zuhören, pragmatische Lösungen finden und verantwortungsvoll investieren. Bildung und Familie sind keine Kostenfaktoren, sondern Investitionen in die Zukunft.