Standpunkte Umwelt

  • Mehr Transparenz! Stadtwerke, Bauhof, Flussmeisterei etc. dürfen nicht länger in Nacht- und Nebelaktionen Gehölze fällen, Flussufer befestigen oder andere massive Eingriffe in ökologisch sensible Bereiche durchführen. Vorab sollen die Bevölkerung, Stadtrat und Sachkundige bzw. Betroffene miteinbezogen werden.
  • Mehr Durchgängigkeit! Die Amper muss im Stadtbereich wieder durchwanderbar für alle im Wasser lebenden Organismen werden, nicht nur für Schlauchboote. Hierfür muss ein Durchgängigkeitskonzept erstellt bzw. beauftragt werden
  • Ein Tag der Amper! Es soll einmal im Jahr der „Tag der Amper“ veranstaltet werden. Hier können Vereine, Verbände, Institutionen etc. alles rund um Die Amper präsentieren. Es soll auf die positiven Aspekte wie Artenvielfalt und Freizeitwert, aber auch auf die negativen Entwicklungen wie Uferverbauung, Artensterben oder Verschmutzung aufmerksam gemacht werden
  • Freigabe der Amper bis zum Klettergarten. Die Fußgängerbrücke über die Amper darf nicht abgerissen werden. Sie ist Teil des Wegenetzes vom Pavillon, entlang des Amperbades über die Brücke nach Fürstenfeld
  • Mehr Hartnäckigkeit! Die Untere Naturschutzbehörde muss ihrer Aufgabe als Überwachungsorgan hartnäckiger nachkommen und die gesetzlichen Instrumente des Naturschutzes häufiger einsetzen.
  • Stopp der Flächenversiegelung! Innerstädtischen Grünflächen dürfen nicht mehr für Bauten wie die Stadtwerke an der Cerveteristraße geopfert werden. Ziel ist es, in der breiten Öffentlichkeit Bewusstsein für den Umgang mit Flächen zu schaffen.
  • Förderung der Umweltbildung und Pädagogik in Kindergärten und Schulen ( z. B. in der offenen und gebundenen Ganztagesschule)
  • Naturschutz ist für uns ein unumstößliches Gut. Dazu gehört der Erhalt der Bäume in unserem Stadtgebiet.
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  • Überprüfung und gegebenenfalls Ergänzung des Baumkatasters
  • Festlegung verbindlicher Grünordnungspläne auf Dauer
  • Hände weg von einer weiteren Deichenstegüberplanung

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Wir treten für eine konsequente Anwendung des im Bebauungsplan festzulegenden Schutzes der erhaltenswerten Bäume ein!

  • Die darin festgelegten vertraglichen Vorgaben sind dauerhaft zu kontrollieren, Zuwiderhandlungen sind mit einem festgelegten Bußgeld zu bestrafen
  • Im Bebauungsplan beschlossenen Verträge gelten auch bei Besitzerwechsel
  • Für im Rahmen der Bebauung gefällte Bäume sind Ersatzpflanzungen auf dem Grundstück oder im Stadtgebiet vorzunehmen - dazu legt die Stadt eine zusammenhängende Fläche z.B. nördlich der Kurt-Schumacher-Straße fest