Standpunkte Stadtentwicklung

BBV Standpunkte zur Innenstadtentwicklung Fürstenfeldbruck
  • Nach unseren Vorstellungen soll auf dem Gelände der jetzigen Grundschule am Niederbronner Weg nach dem Motte "gemeinsam statt einsam" neuer, urbaner Wohnraum für junge Familien, junge und alte Singles und Menschen mit Behinderung im Zentrum entstehen.
  • Der Beschluss, im Brucker Westen, an der Cerveteristraße weitere Wohnungen zu bauen, ist nicht Ergebnis kluger Stadtplanung, sondern Teil des politischen Machtkampfs.
  • Wir hoffen, dass das die letzte städtebauliche Fehlentscheidung des Stadtrats ist.

BBV Stadtentwicklung - Baugebiet

  • Der Flächennutzungsplan muss neu aufgestellt werden
  • Die Ausweisung neuer Baugebiete richtet sich nach der sozialen Infrastruktur (Krippen, Kindergärten, Horte...)

stadtwerke_450x300_72ppi

  • Der Tausch Areal Stadtwerke / IGEWO wurde durchgezogen, obwohl eine 2/3 - Mehrheit beim Bürgerentscheid gegen diese Planung gestimmt hat. Die Stadträte von CSU, SPD und FW ignorieren das klare Ergebnis, weil bei der Abstimmung das Quorum nicht erreicht worden ist.
  • Trotz dieser Fehlentscheidung bei der Standortwahl befürworten wir die Geschäftspolitik der Stadtwerke.
  • Die Stadtwerke haben sehr sachlich die Errichtung von Windenergie geplant und landkreisweit ein gut durchdachtes Konzept vorgeschlagen. Leider gibt es jetzt immer mehr CSU-Kommunalpolitiker, die sich durch Verhinderung dieser Energiequelle profilieren wollen.
  • Wir sind für die drei geplanten Windräder zwischen Puch und Mammendorf!
  • Der von den Stadtwerken eingeschlagene Weg, auf alternative Energieversorgung zu setzen, ist unbedingt weiterzuverfolgen.
  • Die Versorgung mit Blockheizkraftwerken ist sinnvoll, die Versorgung per Fernwärme funktioniert absolut problemlos und wurde von der BBV schon immer positiv begleitet.

standpunkte_kultur-museum

  • Leider hat die Mehrheit der CSU-, FW- und der SPD-Stadträte beschlossen, dass bei dem Wettbewerb zur Überplanung des Stadtwerkeareals die IGEWO als Investor mitbeteiligt wird.
  • Derzeit ist geplant, dass der Investor ca. 60 Wohnungen errichten kann.
  • Gerade in diesem traumhaft gelegenen innerstädtisschen Gebiet kann ein lebendiges Wohnquartier entstehen, wenn die Stadt ihre Planungshoheit nicht aus der Hand gibt.

 

  • Einige Rahmenbedingungen (z.B. Kaufpreis, Zeitplan) sind noch unklar, trotzdem müssen wir uns jetzt schon auf grundlegende Entscheidungen vorbereiten.
  • Die BBV unterstützt geeignete historisch-pädagogische Maßnahmen "gegen das Vergessen", wie das Luftwaffenehrenmal und das geplante Museum, aus Deutschlands dunkelster Zeit.
  • Außerdem soll die Erinnerung an das Olympiaattnetat lebendig gehalten werden.
  • Langfristig soll ein integrierter Stadtteil (1/3 Gewerbe, 1/3 Wohnungen, 1/3 Freifläche) entwickelt werden.
  • Es darf keine Satellitensiedlung entstehen.
  • Mögliche Sofortmaßnahmen wären, die Freigabe einiger Flächen (z.b. das Waldgebiet im Westen und das Sportzentrum). Dadurch könnten durch Wander- und Radwege ein Naherholungsgebiet im Brucker Norden und neue Verbindungen zwischen Stadt und Fliegerhorst entstehen.
  • Wir fordern, dass die Stadt das komplette Gelände kauft, um die alleinige Entscheidungshoheit zu erwerben.

schlachthof_450x300_72ppi

  • Die BBV ist sich sicher, dass es für Jugendkultur, Konzerte und Feste in der Stadt Mitte, keinen besseren Platz wie den Alten Schlachthof gibt.
  • Mit der "Subkultur" hat sich dort ein Verein etabliert, der mit großem Engagement Auftritte für junge Bands, Dj-Veranstaltungen, Ausstellungen, Open-Air-Veranstaltungen, Studioaufnahmen, Videodrehs und mehr, ermöglicht.
  • Der Alte Schlachthof als Quartier für die jungen Menschen ist für uns unantastbar, er muss für die Jugend erhalten bleiben.

lichtspielhaus_450x300_72ppi

  • Das Lichtspielhaus ist eines der ältesten Kinos in Bayern und das letzte im Original erhaltene Kino der Stadt.
  • Wir unterstützen das Vorhaben, das Lichtspielhaus unter Denkmalschutz zu stellen.
  • Auch wenn es Fördermittel für die Renovierung denkmalgeschützter Gebäude gibt, kann man von der Besitzerin nicht erwarten, dass sie das Lichtspielhaus privat finanziert und betreibt. Desshalb schlagen wir vor, dass die Stadt ihr anbietet, das Objekt zu kaufen.

Viehmarktplatz_450x300_72ppi

  • Im Bürgerentscheid haben über 78% der abstimmenden Fürstenfeldbrucker den Beschluss der Stadtratsmehrheit aus CSU, SPD und FW, den nördlichen Viehmarktplatz mit einem großen Wohn- und Geschäftshaus bebauen zu lassen, abgelehnt.

Unsere Vorstellungen:

  • Zielsetzung ist ein vielfältig nutzbarer Platz mit hoher Aufenthaltsqualität, der sich für Veranstaltungen verschiedenster Art eignet
  • Die derzeitige regelmäßige Nutzung als "Grüner Markt" könnte ergänzt werden durch Angebote von Handwerkern, Künstlern und zusätzlicher Gastronomie
  • Auch soziale ("Bürgerhaus") und kulturelle Einrichtungen (Künstlervereinigung) könnten hier ihren Platz finden.

 

  • Für das Schaffen von mehr bezahlbaren Wohnraum bietet das frei werdende Fliegerhorstgelände gute Möglichkeiten. Es gilt jedoch, die vorhandenen bzw. nötige Infrastruktur zu berücksichtigen.
  • Durch Einheimischenmodelle wollen wir Baugrundstücke für Brucker Bürger anbieten.
  • Bei größeren Projekten sollen gemeinnützige wirtschaftende Träger bevorzugt werden.
  • Vorgaben klarer Kriterien ermöglichen der Stadt entscheidenden Einfluss auf Vergabe und Planung bei neuen Projekten.
  • Eine neue eigene Immobilien GmbH soll als städtischer Gewerbebetrieb für Ankauf, Unterhalt und Vermarktung der städtischen Immobilien verantwortlich sein.